Gemeindeausflug nach Potsdam

Ein ereignisreiches gemeinsames Wochenende waren die Tage 20./21.6.2015.Wir waren bei den „Schuhkarton-Geschwistern“ in Potsdam. Der Sonnabend begann mit einem gemeinsamen Frühstück in der Kirche. Die Bekanntschaft vom Besuch der Potsdamer im Oktober 2014 in Schwerin wurde aufgefrischt und der Tag konnte gemeinsam beginnen. Als touristisches Highlight gab es vier Touren, die gemeinsam mit den Potsdamern erkundet werden konnten. Der Hirte hatte für schönes Wetter gebetet und sollte es doch regnen, „dann staubt es wenigstens nicht so auf den Wegen“.

Jeder konnte sich schon in den Tagen zuvor entscheiden, welche Gegend von Potsdam er näher kennenlernen wollte und so ging es zur Mittagzeit, nach einigen organisatorischen Absprachen, los. Ein großes Dankeschön an die Schwestern, die den ganzen Tag in der Kirchenküche geblieben sind und für uns alles schön gemacht und aufs wunderbarste hergerichtet haben.

Zwei Touren führten in den Norden von Potsdam, eine ging nach Sanssouci und die vierte führte zur Glienicker Brücke. Es waren drei Türme zu erklimmen und die Gartenanlage der Weinberg-Terrassen vor dem Schloss Sanssouci boten eine schöne Aussicht über Potsdam. Wir auf den Türmen hatten den Anspruch, alle zur gleichen Zeit oben zu sein, ob es geklappt hat wissen wir nicht, auf dem Normannischen Turm auf dem Ruinenberg und auf dem Belvedere auf dem Pfingstberg war kein Handy-Empfang. Und die Gruppe auf dem Turm des OSZ III in der Berliner Straße war so fasziniert von dem Haus, dem Turm und dem Ausblick, das sie nicht ans telefonieren, sondern nur ans fotografieren dachten. Die teilweise sehr starken Regengüsse wurden im Hochzeitszimmer auf dem Pfingstberg, unter dichtem Blätterdach im Wald am Ruinenberg, in der Schlossküche vom Schloss Sanssouci, unter einem großen Sonnenschirm auf dem Krongut, einer gemütliche Kaffeerunde in einem kleinen Gartenrestaurant an der Historischen Mühle oder in der Straßenbahn gut und „trocken“ überstanden und taten der Freude an der Gemeinschaft keinen Abbruch. Gegen 15.30 Uhr trafen wir uns wieder in der Kirche und der mitgebrachte Kuchen schmeckte allen.

Wir mussten nun in unserem „Hotel“ einchecken und unsere Betten beziehen. Wir hatten Unterkunft in der Jugendherberge in der Schulstraße in Babelsberg und waren sehr zufrieden, als Übernachtungsmöglichkeit für größere Gruppen unbedingt zu empfehlen. Zur Abendbrotzeit trafen alle wieder in der Kirche ein. Die Potsdamer hatten ein kleines Sommerkonzert vorbereitet. Die ursprüngliche Idee, es im Garten stattfinden zu lassen, war des Wetters wegen nicht möglich, so trafen wir uns alle oben im Kirchenschiff und waren überwältigt von unserer großen Kirche und den Kirchenbänken. Alle musikalischen Darbietungen, auch die des schnell gegründeten Männerchors Schwerin-Potsdam erfreuten uns. Der gemeinsame Abend verging viel zu schnell und ein gelungener gut organisierter Tag fand sein Ende. In der Jugendherberge haben wir dann den Abend ausklingen lassen.

Am Sonntag erlebten wir alle gemeinsam den Übertragungsgottesdienst des Berliner Bezirksapostels Nadolny aus Eberswalde, in dem der Älteste Jeske in den Ruhestand und der Älteste Krack für den Bezirk gesetzt wurde. Nach dem Gottesdienst gab es beim gemeinsamen Mittagessen neben gegrillten Würsten, Kartoffelsalat vom Sonnabend weitere leckere Salate und noch extra am Abend davor (in der Nacht) gebackenen Kuchen. Der Bitte diesen Bericht gemeinsam zu schreiben, waren viele von uns gefolgt und hatten ihre Gedanken zu Papier gebracht. Immer wieder betont wurde die schöne Gemeinschaft, die wir in diesen beiden Tagen hatten und die auch intensiv gelebt wurde. Wir laden jeden aus der Gemeinde ein, daran teil zu haben, es wird ja nicht der letzte Besuch gewesen sein und die Worte unseres Vorsteher zum Abschluss passten: „Es hat uns sehr gut gefallen und wir kommen gerne wieder.“