Seniorentreffen im April

Am 7.April 2026 trafen wir uns zur Seniorenstunde in der Seniorenresidenz Neumühle.

Die Anreise mit Bus, PKW oder Taxi erfolgte reibungslos, die Rückfahrt wurde für einige Teilnehmer etwas spannender.

Geselligkeit bei Kaffee und Kuchen war umrahmt von österlichen, frühlingshaften Melodien aus YouTube zum Hören und Sehen.

Nachträglich zum Osterfest und passend zum lang ersehnten Erwachen der Natur wurde das Gedicht vorgetragen: „Weidenkätzchen“ von Christian Morgenstern (schelmischer Sprachschöpfer und Wortdrechsler), wobei der neugierige Fragesteller vom Weidenkätzchen „Edel“ wissen wollte, wo es sich im Winter aufgehalten hatte. Und so erfuhren wir, dass der „Weltbaumeister“ in wunderbarer Weise dafür gesorgt hat, dass das Leben auch nach einem harten und langen Winter weitergeht und neue Triebe ausschlagen.

Einleitend durch ein altes Kirchenlied: AGB 414 „Der Herr ist mein getreuer Hirt…“ wurden die Geburtstagskinder geehrt.

Auch wenn es keine Blumen regnet und es nicht immer für Jeden ein passendes Lied gibt, können alle sicher sein, sie gehören in unseren Kreis, wir tragen und lieben uns, ein Geist und ein Glaubensziel verbinden uns. Und wenn dann noch ein „Sonntagskind“ in der Runde dankbar strahlt, dann freuen wir uns mit ihm.

Für unsere hörgeschädigte Glaubensschwester gab es ein kleines Video aus YouTube: „Du bist ein Wunder...“ von Andreas Bourani

https://www.youtube.com/watch?v=7A9DX3m3Pew&list=RD7A9DX3m3Pew&start_radio=1

 in Gebärdensprache und zum Hören, was viel Freude auslöste. Auch wenn wir mit Behinderung und unter Einschränkungen leben müssen, gibt es Möglichkeiten sich in unseren Kreis mit einzubeziehen, dafür sind wir sehr dankbar!

Nun zur „Eisernen Hochzeit“ von Fredi und Anne. Wir kennen beide als unzertrennbar und innig verbunden. Leider leben sie seit kurzem getrennt, Anne im Seniorenheim. Einen Einblick in die Segenshandlung im Seniorenheim gab der Artikel im Gemeindebrief sowie ein kleines Video mit Chorgruppe und dem Lied von Max Hölting „Gib mir Kraft für einen Tag, …. du wirst Schritt um Schritt mich leiten, bis mein letzter Schritt getan.“

Gerhard, ein alter Freund, berichtete kleine Anekdoten aus der gemeinsamen Vergangenheit. Wir empfanden tiefe Bewegung bei den anschließenden dankenden Worten von Fredi.

Abschließend sangen wir noch ein gemeinsames Lied mit Fredi am Keyboard, das von der Auferstehungsfreude zeugt: NGB 66 „Freut euch ihr Christen…“ und in der zweiten Strophe: „Friede sei mit dir…“ Ja, das brauchen wir, dringender denn je, in einer Zeit mit Krieg und Unruhe und Ungewissheit.

Nach Beendigung der Veranstaltung wurde der Glaube an die Zuverlässigkeit des Nahverkehrs auf die Probe gestellt, denn der allerletzte Bus kam mit ungewohnter Verspätung. Dafür waren die Entspannung und Freude desto größer nachdem jeder seinen Sitzplatz einnehmen konnte. Der Bus war das letzte Fahrzeug, danach war Vollsperrung für viele Tage - so lange wollte natürlich keiner warten.