Konfirmation in der Gemeinde

Am Sonntag, dem 17. Mai war Konfirmation in der Gemeinde Schwerin. Ein besonderer Tag für den Konfirmanden, seine Eltern und Angehörigen, aber auch für die Gemeinde.

Der Gottesdienst stand unter dem Wort aus Matthäus 10,32: „Wer nun mich bekennt vor den Menschen, zu dem will ich mich auch bekennen vor meinem Vater im Himmel.“

Der Vorsteher erklärte der versammelten Gemeinde: Dieses Wort ist die fünfte der sieben Ermunterungen im Glauben und das diesjährige Geleitwort für die Konfirmanden.

Es soll zum Bekenntnis zu Gott, zur christlichen Gemeinde und zu unserer Kirche ermuntern.

In einem geschützten Raum, wie einer Gemeinde ist es leicht, sich zu Gott und Jesus Christus zu bekennen. Anders sieht es da schon aus, wenn man umgeben von anderen Meinungen und Ablehnung christlicher Werte ist. Da braucht man Mut und Ermunterung zum Bekenntnis.

Wir wollen uns bemühen die Gebote einzuhalten. Einige sind sogar noch heute gesellschaftlich allgemein akzeptiert: „Du sollst nicht töten“ oder „Du sollst nicht stehlen“. Aber schon beim 3.Gebot „Du sollst den Feiertag heiligen“ haben wir gerade erlebt, wie aus dem Tag des Herrn Jesus Christus, also Himmelfahrt, der Herrentag gemacht wird.

Unser Konfirmand ist ein Naturbursche und er angelt gerne. Aber in der ganzen Bibel gibt es nicht eine Stelle, die auf das Angeln Bezug nimmt. Aber vom Fischen mit Netzen steht etwas in der Bibel und das ist ja ähnlich.

Deshalb gab der Vorsteher dem Konfirmanden das Wort aus Lukas 5,5 mit auf den weiteren Lebensweg: „Und Simon antwortete und sprach: "Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen; aber auf dein Wort hin will ich die Netze auswerfen.“ Dazu gab er den Rat auf Gottes Wort zu achten und danach zu tun, auch wenn man es als vermeintlicher Fachmann manchmal ganz anders einschätzt.

Nach Konfirmationssegen, Abendmahl und Schlusssegen, hatten die Anwesenden Gelegenheit den Konfirmanden persönlich zu beglückwünschen.