Unter dem Bibelwort aus Psalm 19,2 „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes und die Feste verkündigt seiner Hände Werk.“ feierte die Gemeinde am 04. Oktober 2026 Erntedank.
Der Gottesdienst wurde als Musikgottesdienst gestaltet. Predigt und Musikbeiträge waren aufeinander abgestimmt und ergänzten sich in schöner Weise. Vor dem Altar waren allerlei Früchte, herbstliche Blumen und Accessoires drapiert und erzeugten eine wahre Freude für die Augen. So war alles Äußere bereitet, sodass Frieden in die Herzen einziehen und Predigt und Musik tief in die Seele kommen konnten.
Der Vorsteher hob hervor, dass Gottes Schöpfung vollkommen war. Es war genug da für alle Menschen. Nicht in jeder Klimazone und in jedem Winkel der Erde gleichviel aber genug für alle.
Doch dann erfassten Neid und Habgier die Menschen und sie beuteten die Erde zum Nutzen weniger aus und achteten nicht mehr auf die Verteilung, damit alle genug haben. Daran hat sich bis heute wenig geändert. Bei gerechter Verteilung wäre aber auch heute noch genug für alle da.
Als Christen sollten wir Gottes Schöpfung achten und uns für seine Erhaltung einsetzen. Wir sollten auch gerne denen abgeben, die nicht genug haben, wenn wir im Überfluss leben können.
Nicht nur die natürliche Schöpfung ist vollkommen, sondern auch das Gnadenwerk Gottes ist es. Wir können Sündenvergebung erlangen durch den Opfertod Christi am Kreuz. Allerdings gibt es da eine Voraussetzung die wir selbst erfüllen müssen die da heißt: „… wie ich meinen Schuldigern vergebe“. Also gilt auch für die nicht sichtbare Schöpfung: Achte und Ehre das Werk Gottes und vergiss deinen Nächsten nicht!
Nach dem Gottesdienst schloss sich ein kleines Konzert aus Chorgesang, Orgel- und Instrumentalspiel an. In allen vorgetragenen Werken wurde die Ehre Gottes erzählt und seiner Hände Werk verkündet. Indirekt wurde der Psalm damit doch noch vorgesungen, wie es in der Bibel steht (Ein Psalm Davids, vorzusingen …).
An das Konzert schloss sich das Gemeindefest an, dass zur Freude der Gastgeber sehr gut besucht war. Bei vielen schönen Gesprächen, gutem Wetter und ebenso gutem Essen, stellten die Gastgeber am Ende fest: Wir haben geschlemmt und gut gegessen, aber zum Abgeben ist nichts übriggeblieben.
Vielen Dank an alle, die zum Gelingen dieses schönen Festtages beigetragen haben.
Neuapostolische Kirche